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Bonnie TylerBonnie Tyler

Sie wurde Zweite und erinnerte sich später: «Es war so aufregend, dass ich es wieder versuchen wollte. Ich liebte es, zu singen, und mit diesem Wettbewerb fing alles an.» Sie legte sich den Namen Sherene Davis zu und gründete mit 17 Jahren ihre erste eigene Band. Ein Londoner Talentscout entdeckte sie in Swansea und machte sie mit dem Songwriter/Produzentenduo Ronnie Scott und Steve Wolfe bekannt, die sie unter dem Namen Bonnie Tyler unter Vertrag nahmen. Ihre erste Single wurde wenig zur Kenntnis genommen, aber schon ihre zweite, «Lost in France», kam 1976 in die englischen Charts, hielt sich dort zehn Wochen und wurde
ein europaweiter Erfolg. Besonders beliebt in Deutschland, hielt sich das Stück dort mehr als sechs Monate in den Hitparaden. In dieser Zeit hatte sie eine Stimmbandoperation, die ihre ohnehin markante Stimme noch rauchiger werden ließ. Ihr großer Durchbruch gelang mit «It's A Heartache», der auf die Spitzenplätze der meisten europäischen Hitlisten gelangte, in den amerikanischen Country-Music-Charts Gold gewann und zu den erfolgreichsten Schlagern des Jahres 1978 gehörte. Das Stück wurde von Pop-, Country-, aber auch Soul-Radiostationen gespielt.
1983 begann sie ihre Zusammenarbeit mit Jim Steinman, der auch Meat Loaf produzierte und dessen bombastische Arrangements perfekt zu ihrem Stil passten. Steinmann produzierte ihr Hit-Album «Faster Than The Speed Of The Night» (1983), das als erste LP eines weiblichen Stars auf Anhieb auf den Spitzenplatz der englischen Hitlisten gelangte. Am Erscheinungstag wurden allein 57 000 Exemplare verkauft: eine Rekordzahl.

Mit dem aus der Rekord-LP ausgekoppelten Hit «Total Eclipse Of The Heart» erreichte ihre Karriere neue Höhen. Nach den Spitzenerfolgen in den 70ern und 80er hielt sich Bonnie Tyler weiter erfolgreich im Musikgeschäft, bestritt eine große Anzahl von Tourneen und Live-Auftritten, die sie besonders genoss. Sie arbeitete mit Künstlern wie Mike Oldfield und Todd Rundgren zusammen. In den Neunzigern nahm sie erfolgreiche CDs wie «Bitterblue», «Angel Heart» und «Silhouette In Red» auf.